WIR SAGEN DANKE

Durch unseren Aufruf auf unserer Homepage und bei Facebook haben wir unglaubliche 955€ an Spenden eingenommen und an das Tierheim La Bienvenida in Cuidad Real überwiesen.

Dafür möchten wir ganz, ganz herzlich Danke sagen <3 Es ist wirklich unglaublich, was wir mit eurer Hilfe erreichen konnten!

Eine Kleinigkeit können wir euch für eure Spendenbereitschaft zurückgeben: zwei herzergreifende Videos von Raiz, Tierra und Bosque (ein Rüde, der zwei Tage später ebenfalls gefunden wurde).

Viel Freude beim Anschauen <3


Folgenden Menschen möchten wir gerne namentlich für ihre Spende danken:

H. & S. Gergenji

J. Rauch

M. Klein

R.Jahner-Reinhard

R. Blau

C. Püngel

S. Metjes

W.Trost und P. Heinen-Trost

K. Jacobs St. Jacobs

C. Claassen

S. Talinski T. Talinski

L. Schneider

A. Kruger

K. Bernhard

S. Klocke-Haferkamp

T. Bitter

S. Krienke

S. Elberfeld

B. Schinker

M. Puengel

P. Pieper

S. Weich

C. Tillger

H.G. Nuessgen & I. Sondermann

S. Peissker

Einige Menschen haben per Paypal direkt an das spanische Tierheim überwiesen. Diese Menschen können wir hier leider nicht namentlich nennen, wir möchten ihnen selbstverständlich auch ganz ganz herzlich danken <3

 

 

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Wir berichten von unserer Spanienfahrt

Martina's Bericht:

Hier folgt nun mein Bericht zu unserer Spanienfahrt 2016. Es folgen Eindrücke, die ich aus diesen Tagen mit zurück nach Deutschland genommen habe:

Nach der Fahrt kann ich nun sagen, dass beide Tierheime großartige Arbeit leisten. In Malagon fehlen leider die freiwilligen Helfer, welche Nieves (die Leiterin des Tierheims in Malagon) unterstützen sollten.In Deutschland wäre diese Arbeit für eine Person nicht zu bewältigen. Hier gibt es jede Menge Gassi- Geher und sonstige Vereinsmitglieder, die vor Ort helfen. Nieves kann davon nur träumen. In den 3 Tagen unseres Besuches, konnten wir viele Hunde persönlich kennenlernen - wir sind mit Ihnen Gassi gegangen, haben mit ihnen gespielt oder ihnen ein paar Streicheleinheiten zukommen lassen. Trotz der fehlenden Zeit sich mit jedem einzelnen Hund zu beschäftigen, merkt man den meisten Hunden an, wie sie an Nieves hängen und sich über sie freuen, wenn sie zum Beispiel den Zwinger betritt. Sie leistet eine großartige Arbeit, die leider vor Ort nicht wirklich unterstützt wird. Sie hat ein paar Helfer, die an unterschiedlichen Tagen die Zwinger reinigen und die Hunde füttern, jedoch ist dies nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Es müsste viel mehr Menschen in Malagon und Umgebung geben, die das Tierheim unterstützen – auch wenn es nur zwei oder drei Hunde sind, die mal raus kommen ans Feld, mal etwas neues riechen, sehen und ein wenig Beschäftigung. Mit Hilfe von Sach- und Geldspenden können wir Nieves von Deutschland aus helfen, die fehlende Hilfe vor Ort können wir ihr leider nicht zukommen lassen. Es macht mich wirklich nachdenklich, wie viele Jahre diese Arbeit so weiterlaufen kann...Natürlich gab es hier auch einige Hunde, die im Gedächtnis bleiben, wie zum Beispiel die kleine Hündin Pizca. Sie ist sehr schüchtern und zurückhaltend, schreckte bei jedem lauten Geräusch zurück. Mir lag es sehr am Herzen, sie jeden Tag wenigstens einmal zu besuchen. Bereits an unserem letzten Tag, merkte man, dass sie die Nähe zum Menschen sucht, ihre Unsicherheit ihr jedoch einfach im Weg steht. Diese kleine Maus darf nicht lange im Tierheim bleiben, da es hier einfach viel zu hektisch und laut für sie zugeht. Für sie wünsche ich mir ein zu Hause, in dem sie zur Ruhe kommen kann und Vertrauen fassen kann, um endlich anzukommen. Solche kleinen Seelchen hinterlassen ihre Spuren im Herzen und es wird wieder klar, warum man Tierschutz betreibt. Auch wenn es „nur“ das Einstellen eines Hundes in einem Portal ist oder das Teilen bei Facebook – dahinter steckt ein Tier - ein Hund - eine Seele. Die Hunde in Ihrer eigenen Persönlichkeit zu sehen, ist wohl das wichtigste, um immer wieder dran zu bleiben und zu wissen worum es beim Tierschutz geht. Unser Ziel dieser Reise war es, die Hunde kennenzulernen, neue Bilder und Videos zu erstellen und ggf. neue Hunde zu finden, die wir auf unserer Homepage vorstellen möchten. Wir wurden immer wieder mit Hunden konfrontiert, bei denen die Frage aufkam: „Warum ist XY schon so lange im Tierheim?“. Nichts ist schöner, als die Hunde persönlich kennenzulernen und zu entdecken wie liebevoll sie sind. In Ciudad Real zeigte sich eine andere Situation. Es sind viele Helfer vor Ort - junge Helfer - die zum einen bei der Zwingerreinigung helfen als auch bei der Versorgung der zu behandelnden Hunde und Katzen. Der große Vorteil ist hier, dass den Hunden ein weitläufiges Areal zur Verfügung steht, rund um das Tierheim. Somit ist die Bewegung als auch die Abwechslung gegenüber dem Zwinger gewährleistet. Diese Möglichkeit hat mich sehr beeindruckt, da allein bei unserer Ankunft ca. 15 Hunde gleichzeitig auf dem Außengeländer unterwegs waren. Wie oft gibt es das zum Beispiel bei uns in Deutschland?

Am meisten Eindruck haben allerdings die Hunde bei mir hinterlassen: Alle Hunde waren sehr freundlich und haben sich über unseren Besuch sichtbar gefreut. Sie sind an uns hochgesprungen, haben sich an uns gedrückt, wollten spielen oder einfach nur ein paar Leckerlis abstauben ;-) Natürlich gibt es auch den ein oder anderen Hund, der in erfahrene Hände gehört, jedoch sind es überwiegend so freundliche und vor allem aufgeschlossene Zeitgenossen. Egal ob klein oder groß, alle Hunde haben uns mit Ihrer Liebe überhäuft und haben mich auch mehrmals zu Boden gedrückt. Für mich war das absolut kein Problem, da ich es wirklich genossen habe diese tollen Tiere kennenlernen zu dürfen! Ich kann nur an alle appellieren, die irgendwie die Möglichkeit dazu haben: Besucht die Tierheime, lasst Euch von diesen wundervollen Tieren verzaubern und ihr werdet merken, wie schnell man sich in einen dieser Hunde verlieben wird. So ist es natürlich auch um mich geschehen. Ich bin absolut nicht mit der Erwartung nach Spanien gefahren einen Hund zu adoptieren, jedoch hat sich eine kleine ganz besondere Hündin so sehr in mein Herz geschlichen, dass ich sie in den nächsten Wochen zu uns holen werde.

Das ist mein ganz persönliches Happy End von dieser Spanienfahrt!

Pia's Bericht:

Im Gegensatz zu Martina, die bereits einmal die Möglichkeit hatte, an einer Spanienfahrt teilzunehmen, habe ich vor dieser Spanienfahrt noch nie ein spanisches Tierheim von innen gesehen. Daher war ich natürlich unglaublich gespannt, wie die Tierheime aussehen werden. Sind sie wirklich so viel anders als in Deutschland? Wie geht es den Hunden, die ich fast täglich auf die Homepage setze, bearbeite, bei Facebook poste? Und dann habe ich mich natürlich auch gefragt: was sind das für Menschen, mit denen ich regelmäßig per Whatsapp oder E-Mail schreibe, um Informationen über die Hunde zu erfragen oder von denen ich Hunde erhalte, mit der Bitte, sie einzustellen? Als wir dann am Abend unserer Ankunft ins Tierheim nach Malagon gingen, damit wir am nächsten Morgen den Weg dorthin schonmal kannten, fiel mir eines direkt auf: es war LAUT! Natürlich ist es in einem deutschem Tierheim auch laut, doch die Tierheime, die ich bisher in Deutschland besuchen durfte, waren weitläufiger, es waren weniger Hunde insgesamt im Tierheim und es war einfach... leiser.   Leider haben wir direkt hautnah miterleben müssen, wie ein armes Seelchen vor den Tierheimtoren abgesetzt wurde (oder eher unwahrscheinlicher: den Weg zum Tierheim gefunden hat – welch ein Zufall wäre das?) und darauf wartete, von den liebevollen Händen von Nieves aufgenommen zu werden. Man sah dem armen Kerl an, dass er gar nicht wusste, was mit ihm geschah. Es war nicht leicht, sich von dem Winseln los zu reißen, um dann zurück zu unserer Unterkunft zu fahren. Als wir dann in den nächsten Tagen die beiden Tierheime weiter kennenlernten, war es unglaublich spannend, die Zwinger abzusuchen, nach Hunden, die wir bereits auf der Homepage haben. Viele Hunde erkannte ich direkt, auch wenn sie meistens in „echt“ etwas anders aussehen, als auf dem Foto. Doch so manche Überraschung gab es dennoch. Welpen, die inzwischen größer geworden sind und dadurch ihr Aussehen stark verändert haben, aber auch einfach Hunde, die so anders auf dem Foto wirken, dass ich sie im persönlichen Kontakt nicht wiedererkannte.  Und dann das Kennenlernen dieser Hunde.. ein unglaubliches Gefühl! Mit fast jedem Hund auf der Homepage habe ich mich intensiv auseinandergesetzt, wo es doch meine hauptsächliche Aufgabe ist, die Texte zu verfassen. Die Texte verfasse ich anhand der Informationen, die wir von den spanischen Kollegen erhalten oder von den spanischen Homepages entnehmen. Doch mit nur 2 Minuten persönlichem Kontakt hatte ich einen so viel besseren Eindruck vom dem Hund erhalten, als ich ihn durch all die Texte haben konnte. Die Hunde und ihr Wesen haben mich wirklich tief beeindruckt. Zu sehen, wie sehr sie sich nach menschlicher Aufmerksamkeit sehen oder wie so manch armes Seelchen in dem lauten Tierheimalltag leidet und untergeht, hat mir sehr deutlich gemacht, wofür ich dieser Arbeit leiste. Im Gespräch mit den spanischen Kollegen haben wir erfahren, dass der Großteil der Hunde nach Deutschland vermittelt werden, nur wenige finden in Spanien eine Familie. Würde diese Vermittlung wegfallen, wären die Tierheime noch viel voller und das Elend wäre noch größer. Sehr mitgenommen hat mich auch ein Rüde in Bienvenida, der dringend eine Operation benötigt. Das Geld können sie nur mit Spenden auftreiben, die, auch hier wieder hauptsächlich aus Deutschland stammen. Doch auch die spanischen Kollegen haben mich beeindruckt. So haben sie sich wirklich viel Mühe gegeben, uns alles zu ermöglichen, was wir uns auf dieser Spanienfahrt vorgenommen haben und hatten stets Zeit, unsere Fragen zu beantworten. Anders als in Deutschland bedeutet Freiwilligenarbeit in einem spanischen Tierheim weitaus mehr Arbeit und Entbehrungen als man es hier in Deutschland kennt. Doch die Menschen, die wir kennenlernen durften, sind größtenteils bereits Jahre im Tierschutz tätig und beweisen große Ausdauer und Kraft. Ich bin ihnen unendlich dankbar für ihre Arbeit dort und bewundere sie für ihr Durchhaltevermögen.

Es waren unglaubliche Tage, die ich nie vergessen werde. Vielen Dank für all die Spender, die es ermöglicht haben, dass wir diese Spanienfahrt machen konnten.

Hier folgen nun einige Bilder unserer Spanienfahrt:

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