DANKE für diese schöne Wanderung!

Am Sonntag, den 28.08 2016 fand die mittlerweile 4. Spendenwanderung für die HundeEngel statt, veranstaltet von "Erlebniswandern mit Hund". Es wurde die Traumschleife Masdascher Burgherrenpfad erwandert, eine ca. 14 km lange Tour durch verwunschene Täler, murmelnde Bäche, tiefe Stollen und uralte Gemäuer.

Treffpunkt war der Wanderparkplatz an der Burgruine Balduinseck, von dem aus die Wanderung startete. Die kürzlich restaurierte Burg aus dem 14. Jahrhundert war einst Bollwerk des Trierer Erzbischofs gegen die in Kastellaun ansässigen Sponheimer. Der Anblick läßt das Mittelalter gedanklich kurz aufleben. Bevor es losging, stärkten wir uns an Geburtstags-Käsekuchen und einem Sektchen als Doping- danke an Elke Conti, dass sie ihren Tag mit uns verbracht hat.

Zu Beginn wurde es kurz unterirdisch, denn gemeinsam mit dem Bach unterquert der Wanderweg die L 203. Auf der anderen Seite verzauberte uns ein Auenwald, bevor es über einen Steg zum Anstieg durch die rauen Felsen ging, die gute Trittsicherheit von den Zweibeinern erforderte. Für die Hunde war es schon direkt von Beginn an ein tolles nasses Vergnügen, im Wasser zu toben und sich bei der starken Hitze abzukühlen.

Wir passierten Kaspers Mühle, stets bergauf, jedoch genossen wir tolle Blicke über die Täler und erreichten dann den nächsten kulturellen Höhepunkt: den Burgberg. Diesen markanten Felsvorsprung nutzten bereits die Kelten. Wanderer können die einmalige Atmosphäre entspannt an einer originellen Schutzhütte genießen.

Von hier aus ging es wieder talwärts, vorbei am „Römischen Brunnen“. In Serpentinen liefen wir dann in den Talgrund, wo weitere Felslöcher vom Bergbau zeugten. Ab dem Rastplatz Herzenauer Hannes begann der Anstieg zur Grube Apollo, wo nicht Schiefer, sondern Erze abgebaut wurden. Auf dem folgenden Zick-Zack-Pfad wurde es wieder anstrengend, besonders da es sehr heiß war, doch oben auf dem Hunsrückplateau angekommen wurden wir mit einer traumhaften Panoramaaussicht vom Turm auf der Galgenhöhe entschädigt.


Nach einer ausgiebigen Rast führte der Weg vorbei an der „Eich“, an der zum Glück keiner mehr
aufgehängt wird, weiter an der Grillhütte und der Freizeitanlage Hallgarten vorbei. Wir erreichten nach längerer Passage durch offene Felder mit herrlichen Fernblicken endlich den Wald und wurden mit dem würzigen Duft der Nadelbäume und einem angenehmen schattigen Klima belohnt.

Im Tal querten wir per Steg zwei murmelnde Bäche und trafen „Am Katzenloch“ ein, wo ein alter Stolleneingang vom Schieferbergbau zeugt. Nun waren die Hunde wieder in ihrem Element, aufgeheizt durch die Temperaturen kühlten sie sich im Bach ab und tobten ausführlich. Am Wasser entlang führte uns der Weg zu längst verfallenen Relikten uralter Mühlen. Zuerst passierten wir die Bucher Mühle, bevor die Ruine der Mohre Mühle ans einst emsige Müller-Treiben im stillen Tal erinnerte. Die letzten Meter durch nahezu unberührte Natur unter dem schattigen Blattbaldachin und an schroffen Schieferklippen vorbei waren dann nicht nur am leise murmelnden Bach entlang nass, sondern auch von oben, da uns ein Gewitter 1 km vor dem Ziel erwischte.

Die Wanderung wurde für den Pflegehund JOY veranstaltet, die in Spanien auf der Straße lebte und total verängstigt, scheu und schüchtern im Tierheim landete. Da sie dort extrem litt, durfte sie mit ausreisen und lebt jetzt auf einer Pflegestelle, wo sie Stück für Stück lernt, was Vertrauen und ein glückliches Hundeleben bedeutet.

  

Weitere Fotos sind hier zu finden.

Wir haben insgesamt 96,40 € erwandert -vielen Dank an alle Mitwanderer und großzügigen Spender. Es war mal wieder ein tolles Erlebnis mit einer bunten Gruppe sehr netter Menschen und Hunden.

 

Quelle: Wegbeschreibung der Gemeinde Mastershausen „Masdascher Burgherrenweg“

 


 

 

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